Die Arbeit mit und an Kunst ist sinnlich. Zufall, Ungeplantheit und Überraschung sind Größen, die hier einfließen und somit vollkommen andere Bereiche des Gehirns aktivieren als die Sprache, welche in einer gewissen Alltagslogik bleibt. Wenn wir reden sind wir kognitiv beansprucht, wir reflektieren und manches geht uns weiter nach und bleibt auch mal hängen. 
Kunst oder auch flüchtige sinnliche Eindrücke von einem Musikstück, von einem Tanz, der Blick vom Balkon auf das Meer – überall, wo wir die Sinne einsetzen, bleiben Bilder. Was liegt da näher, als diese Erfahrungen in der Beratung nutzbar zu machen? Dabei spielt natürlich auch die Sprache ein wichtige Rolle, denn sie ist die Vermittlerin zwischen dem Bild (dem Tanz, der Installation usw.), dem Klienten und dem Berater. Sprache und Werk bereichern die Beschreibungen zwischen Klient und Coach, zeigen neue Lösungswege auf und aktivieren die Ressourcen.