Vor kurzem habe ich einen Expressive-Arts-Workshop besucht, genauer gesagt, einen Tamalpa-Tanz-Workshop. Diese Methode arbeitet ebenfalls intermodal, der Schwerpunkt liegt aber auf dem Tanz und der darin enthaltenen Selbsterfahrung in Bezug auf sich und auch auf seine Umwelt. Themen sind z.B. Balance und Unterstützung, verbunden mit Fragen wie: Wie gehe und stehe ich im Leben? Welche Unterstützung bekomme ich usw. Die Erfahrung, die der Körper macht (kinästhetisch) beeinflusst dann den Geist, viele kennen schon die Embodiment-Theorie, das ist hier gemeint.
Jedenfalls hat mich das Wochenende mit Katrin Stelter dazu inspiriert, meine Schreibwerkstatt so auszurichten, dass wir schreiben in Verbindung mit künstlerischem Handeln, damit sowohl die Verabschiedung des ganzen Zeugs, das ich loswerden will, nachhaltig einprägsam ist und das Neue einen guten Platz erhält. 

Poetische Textschnipsel haben dann den Schreibprozess bereichert, damit am Ende ein Hoffnungssatz für das Jahr 2017 enstehen konnte. Sich auf dem Neuen platzieren zu können und dazu ein Stück weit auf dessen geruhsame Entfaltung zu hoffen, war das Ergebnis unserer Schreibwerkstatt.